Mo

03

Jul

2017

DDM Ausschreibung ist online :-)

Die Ausschreibung für die Deutsch-Dänische Meisterschaft in Flensburg im Rahmen der Flensburger Förde Woche ist raus.

Wir freuen uns auf zahlreiche Meldungen und eine, wie schon in den letzten Jahren, tolle Veranstaltung!

 

Schaut auch in der Galerie vorbei. Es sind neue Fotos vom DHC und von der Horum-Regatta online :-)

Euer Vorstand

FSC Ausschreibung 2017_LR.pdf
Adobe Acrobat Dokument 5.5 MB

Mo

03

Jul

2017

48. Horum-Regatta

 

Nach der 83. Nordseewoche ist vor der 48. Horum-Regatta...

 

 

Am vergangenen Samstag, gerade mal 14 Tage nach der NSW 2017 ging es für 3 der X-79 plus unsere "neue" X Knatterbüx von den "Nordsee-X-79" wieder auf die Regattabahn auf der Jade. Dieses Mal führte der Weg jedoch nicht nach Helgoland sondern auf unserer schönen Jade "rauf und runter". Start vor Horumersiel unter Spi, ab nach Helgoland (erste Leetonne) und dann zur Hooksielplate. Von dort aus außerhalb der roten Fahrwasserseite bis zur Mellumplate, um nach dem Runden des Leuchtturmes das Fahrwasser zu kreuzen und wieder Richtung Horumersiel unter Spi zu fahren. Dort wartete jedoch noch ein "Lift" vor dem Überqueren der Ziellinie. Es zeigte sich wieder einmal mehr, dass bei schönen Segelbedingungen (4-5 Windstärken) unsere Bootsklasse einfach nur Spaß macht und es ein besonderer Reiz mit einigen Booten unserer Klasse direkt gegeneinander zu segeln. Auch von 9 kn Bootsspeed war unter Spi von den Protagonisten zu hören. Das Event klang dann schließlich am Abend bei Spießbraten, Siegerehrung (inkl. Vergabe des X-79 Wanderpokals) und anschließender Feier gebührend aus. Der Segelkameradschaft Horumersiel (SKHS) gebührt wieder einmal ein großer Danke für eine wirklich tolle Regatta mit rundum gelungenem Programm.
Sieger der (verkappten) X-79 Einzel-Wertung war die Circus Maximus (Tanno Kruse,), gefolgt von der Jimi Hendrix (Hendrik Kohrs, Christin Egbers) sowie die Knatterbüx (Bernd Ihnken). Danach folgte dann noch die Sixpack(Daniel Engels, Jenni Hartmann). (Wir lernen halt noch...?)

 

Aber das Fazit viel ganz klar aus: Geile Boote (Klasse), tolle Typen (Männlein wie Weiblein) und eine Mega Veranstaltung...Alles in Allem, ein schönes Segelwochenende!!!

 

Freundliche Grüße an alle X-79 Segler von der Jade,
Euer Daniel von der SiXpack!!!

 

Fr

16

Jun

2017

X-79 Double Handed Callenge 2017

 

 

Wir kamen am Pfingstfreitag bereits um 12 Uhr los, aber das war auch gut, denn es war wenig Wind aus westlicher Richtung, aber viel Sonne angesagt. Ich hatte noch zu Hause zu Ute gesagt: „Wir ziehen vor Glücksburg den Spi hoch und segeln damit bis Schleimünde!“ Aber es kam anders. Wir legten mit Segeln ab und kamen nur langsam aus dem Hafen, weil es flau war. Draußen fanden wir dann einen Windstreifen mit einem stetigen Nordost, so dass wir kreuzen mussten, an den Spi war nicht zu denken! Dann schlief der Wind auch noch ein, so dass wir in Anbetracht der weiten Strecke den Motor anstellten. Nach nur 10 Minuten setzte sich ein leichter, aber stetiger Ostwind durch, so dass wir bei weiterhin herrlichem Sonnenschein in der Außenförde weiter kreuzten. Und am Kalkgrund-Leuchturm drehte der Wind zu guter Letzt auf Südost, so dass das Kreuzen bzw. der Am-Wind-Kurs fast bis nach Schleimünde weiter ging! Dort kamen wir um kurz nach 20 Uhr an, fanden noch einen guten Platz in der 2. Reihe im sehr vollen Hafen und begrüßten einige andere 79-er. Wir lagen ziemlich verteilt und teilweise in der 3. Reihe, so dass der abendliche Schnack im Cockpit weniger stattfand, als in den Jahren davor.

 

 

 

Am nächsten Morgen fanden wir uns zur Steuermannsbesprechung ein. Es war bewölkt, aber 3-4 Windstärken aus OSO versprachen einen schönen Segeltag. Für den Nachmittag war etwas Regen angesagt. Es waren acht X-79 gemeldet, diese kamen aus Kiel und der Schlei, wir waren diesmal die einzigen aus der Flensburger Förde. Nach den Formalitäten gab Janine die Bahn bekannt und erklärte noch mal, dass wir nach Yardstick segeln, dass somit wie üblich eine vorhandene Seereling einen Extrapunkt gibt und dass es für jedes kleine Kind ebenfalls einen Punkt gut geschrieben gibt. Es waren 2 Kinder und viele Seerelings in unserem Feld! Und sie erklärte noch mal das Torstartverfahren.

 

Wir legten ab und setzten in der Schleimündung das Großsegel. Wir unterschätzten die Wellen: nach dem Ausstellen des Motors stampften wir uns - nur mit dem Groß - in der Dünung fest und kamen nicht mehr voran, erst die rasch dazu gesetzte Genua machte uns wieder manövrierfähig. Wir kreuzten zur Ansteuerungstonne und überliefen diese ein wenig, dann kam auch schon Janine mit „ihrer“ Flextime“ als Torstartboot, Wir starteten als 2. Schiff auf Backbordbug hinter ihrem Heck durch und gingen auf Kurs Nord. Bei halbem Wind mit 3-4 Windstärken war es zu kritisch für den Spi, zumal wir natürlich nur zu zweit waren. Es zeigte sich bald, dass die Hälfte des Feldes etwas höher ging und deutlich nach draußen segelte, vielleicht um früher den Spi setzen zu können. Mit 3 Schiffen (Flux, Smilla und wir) gingen wir nur gering höher, als der direkte Kurs, da wir auf direktem Nordkurs den stärksten Mitstrom erwarteten und zusätzlich den Umweg sparen wollten. Noch weiter unter Land lief die Ixes mit Gabi und Marc und ihrer kleinen Ella, derentwegen sie auch als einzige mit Fock segelten. Es war schon bald nicht mehr gut zu sehen, welche Gruppe die Nase vorn hatte. Es gab immer wieder kräftige Böen, so dass bei dem spitzen Winkel immer noch keiner den Spi gezogen hatte. Irgendwann löste sich die Smilla aus unserer Gruppe, zog hoch gen Osten und kam im Außenfeld an. Nun kamen bald die ersten Spis hoch, ein schönes Bild! Ich hatte allerdings den Eindruck, dass das Außenfeld zunehmend zurück fiel, das fand ich gut. Der Wind bei uns raumte ein wenig und ließ etwas nach. Plötzlich hatten Leif und Johanna auf der Flux, die wenige Schiffslängen hinter uns lagen, den Spi oben und liefen nun leider deutlich schneller in Lee an uns vorbei! Als wir den Spi hoch hatten, waren sie ihrerseits um 2-3 Schiffslängen vor uns. Auf dem Weg zur Breitgrund-Nordtonne tat sich bei uns beiden zunächst nicht mehr viel. Das Außenfeld kam mit ihren Spis jetzt langsam runter, es zeigte sich aber deutlich, dass unsere Rechnung aufgegangen war, das Feld landete komplett hinter uns. Die Ixes mit ihrer Fock hielt sich erstaunlich gut, hatte allerdings nach dem Setzen der Spis doch merkbare Nachteile, denn Ella war inzwischen wach und forderte einen Teil der Aufmerksamkeit der Eltern, so dass sie den Plan den Spi auch zu setzen wieder fallen ließen!

 

Beim Ansteuern der Breitgrundtonne nahmen Leif und Johanna einen größeren Bogen, wohl um vor der Tonne zu schiften und dann schon auf StB-Bug zu sein. Das nutzten wir aus und nahmen den direkten Weg. Unsere Schifte klappte sehr gut und an der Tonne waren wir wieder vor ihnen! Wir konnten bis zur Mittelgrund-Osttonne den Vorsprung etwas ausbauen, schifteten dort noch einmal und nahmen Kurs auf das Hørup Hav. An der Westecke der Kegnæs-Halbinsel musste der Spi runter, da wir fast an den Wind gehen mussten. Hier machte ich leider den Fehler, dass ich das Spifall, welches schon bei Ute in der Hand lag aus der Klemme nahm, bevor ich den Achterholer fierte. Das hatte zwei Folgen: erstens hatte Ute vom ausrauschenden Fall hinterher trotz Handschuhen 3 Brandblasen an der Hand und zweitens landete die obere Hälfte des Spis großzügig im Wasser. Ich barg ihn so schnell es ging und stellte die Segel ein. Wir segelten zwischen den ankernden Schiffen hindurch dicht an der Küste entlang zur grünen Zieltonne am Eingang des Havs und nahmen dort unsere Zeit. Eine knappe Minute später kam die Flux mit Leif und Johanna und 3 Minuten später die Xoxo mit Max und Tini ins Ziel. Wir fürchteten, dass der Vorsprung uns nicht reicht, denn die Flux hat eine Seereling und damit einen Berechnungsvorteil (wenn auch heute ohne echte Kreuz keinen wirklichen Nachteil), waren aber mächtig stolz darauf den ersten Platz zumindest ersegelt zu haben. Bei unserer Ziel-Zeitangabe sah ich bei Janine auf dem Zettel, dass die Flux die gleiche Zeit von 12.54 hatte und meinte zu Janine, dann müsst ihr unsere Zeit aber auf 12.53 ändern.

 

Im Hafen hatte es leider mit der Reservierung der nördlichen Außen-Brücke nicht geklappt, wohl weil der nette Hafenmeister nicht mehr im Amt war. Wir versuchten noch einen relativ leeren Teil an der südlichen Außenbrücke zu ergattern und für die anderen zu reservieren, wurden aber etwas unsanft von Arnisser-SC-Seglern verwiesen, die den Platz für ein Treffen mit Clubkameraden blockierten. Wir gingen in das Südbecken, fanden rasch einen Platz und ich versuchte die Nachkommenden zu uns zu lenken, was mir zum Teil gelang. Am Ende waren wir leider doch etwas verstreut im Hafen, was die Kommunikation erschwerte. Wir fanden uns aber trotzdem und beschlossen, mit dem Grillen nicht zu lange zu warten und schmissen einen Grill mit vom Hafen bereit gestellter Kohle an und stellten Tische zusammen. Nun wurde fröhlich gegrillt und gegessen und Regatta-Geschichten ausgetauscht. Unsere Gruppe wurde durch 3 angereiste X-79, die es nicht geschafft hatten zur Regatta zu kommen, aber hier teilnehmen wollten, erweitert und wir tafelten in fröhlicher, großer Runde. Nach dem Essen ging es an die Preisverteilung. Janine fing hinten an und verteilte an alle schöne Polyacrylatbecher mit graviertem Logo, einen knallroten Schlüsselanhänger, natürlich auch mit Logo und einen Silberlöffel (die waren von einer früheren Veranstaltung übrig). Auch durfte sich jede Crew noch 2 Shirts aussuchen. Die Plätze 2-4 bekamen zusätzlich eine Flasche Rotwein, die Plätze 1-3 zusätzlich ein X-79-Logbuch. Und als letztes wurden tatsächlich wir als Gewinner aufgerufen und bekamen den Wanderpreis, einen Bilderrahmen mit Plaketten der jeweiligen Regattagewinner und einem Photo von vielen X-79 am Steg in Høruphav. Das kam mir komisch vor, weil ich inzwischen von Janine erfahren hatte, dass der Zeitbonus, den wir der Flux gewähren mussten bei 106 Sekunden auf die gesegelte Zeit von knapp 3 Stunden kam und so viel Vorsprung hatten wir nicht, aber Janine ließ sich in ihrem Elan nicht bremsen. Anschließend an die Preisverteilung wurde weiter geschnackt und gefeiert, den leichten Regen, der vorübergehend einsetzte, merkten wir kaum, die Stimmung war prächtig.

 

In der Nacht lag ich zeitweise wach und mir wurde klar, woran es liegen musste: wir hatten unsere Zeit nach vorn korrigiert, Leif musste nach einem Gespräch mit mir seinerseits seine Zeit nach hinten korrigiert haben, so dass dadurch die erforderliche Differenz herausgekommen war, anders war es nicht zu erklären. Ich beschloss noch in der Nacht den Ersten Preis an die Flux abzutreten, denn so wollte ich den nicht behalten, auch wenn die zwei in dieser Wettfahrt keinen Nachteil durch die Reling hatten, aber Regel ist Regel! Dann konnte ich wieder einschlafen.

 

 

 

Am nächsten Morgen erzählte ich Ute von meinen nächtlichen Gedanken, sie war mit allem einverstanden. Ich verglich bei Janine noch mal unsere Zeiten und hatte recht gehabt in meinen nächtlichen Gedanken. So suchten wir nun Leif und Johanna auf ihrer Flux auf, die wenige Plätze neben uns lagen, erzählten Ihnen die ganze Geschichte und während Ich ihnen nachträglich den ersten Preis überreichte, schoss Ute das Bild von uns. Sie freuten sich sehr darüber, versicherten aber beide dass sie es auch anders in Ordnung gefunden hätten. Wir hatten Glück: die Weinflasche war noch nicht ausgetrunken und wurde mir von Johanna übergeben.

 

Nun frühstückten wir mit den beiden und mehreren anderen Crews noch ausgiebig zusammen an einem der Grillplätze. Nach dem Abwasch verabschiedeten wir uns voneinander und jeder ging seiner Wege: einige blieben in Høruphav, andere segelten weiter, weil ja Pfingsten und das WE einen Tag länger war. Wir segelten nach Hause, weil ich am Pfingstmontag Dienst machen sollte. Die DHC war auch 2017 eine äußerst angenehme Veranstaltung, die uns – und ich glaube allen – sehr viel Spaß gemacht hat. Wenn irgend möglich, sind wir nächstes Jahr wieder dabei, natürlich mit dem Ziel nach 2 zweiten Plätzen dann endlich zu gewinnen, aber das werden natürlich Andere auch vorhaben … ;)

 

 

 

Sven und Ute Outzen – GER 234 - Frechdax

 

So

16

Okt

2016

Meisterschaft 2016

Hallo liebe X-79 Gemeinde,

 

Ergebnisse und Bilder der Deutsch-Dänischen-Meisterschaft aus Flensburg findet ihr ab sofort hier

0 Kommentare

Mi

20

Jul

2016

Double Handed Challenge 2016

Wir freuten uns schon lange auf dieses WE mit der 2-Hand-X-79-Regatta von Schleimünde nach Høruphav. Schon den Hinweg können Ute und ich bei karibischen Bedingungen genießen: 25° Lufttemperatur, Sonne pur und eine anfangs frische, dann allerdings abnehmende Brise! Nach dem Anlegen in Schleimünde treffen wir trotz fortgeschrittener Zeit noch einige Kollegen und schnacken noch länger mit Hauke auf der Brücke. Er erzählt uns, dass sie mit 3 79er-Familien aus Kiel hier sind, nicht um die Regatta zu segeln, sondern um ein nettes WE hier zusammen zu verbringen. Das Ziel wählten sie, um unser Treffen hier mit zu erleben! Später bestaunen wir beim Schnack von Schiff zu Schiff bei einem Gläschen Wein mit Janine, unserer Präsidentin, und Frank einen atemberaubenden Sonnenuntergang!

Am nächsten Morgen stehen wir früh auf, wir haben schließlich was vor! Um 9 Uhr gehen wir zur Steuermannsbesprechung an Land. Es folgt die kurze Besprechung: Janine erklärt den Torstart, der noch nie so richtig funktioniert hat. Die Bahn ist die übliche: vom Start an der Ansteuerungstonne Schleimünde zur Nordtonne am Mittelgrund, dann zur Osttonne am Breitgrund und dann zum Ziel, der kleinen grünen Tonne an der Ecke zur Einfahrt zum Hørup Hav, dort sollte entgegen früheren Gepflogenheiten an der Tonne das Ziel sein, nicht zwischen Tonne und Hafeneinfahrt, denn diese Linie hatte sich in der Vergangenheit als zu lang, sehr schief und nicht so eindeutig gezeigt. Das Wetter ist sehr vielversprechend: wieder Sonne pur, wohl bis 30° und Sonnencreme-Pflicht! Dann legten acht X-79er im engen Hafen von Schleimünde gleichzeitig ab – ein schöner Anblick!!

 

Pünktlich um 10 fährt Janine als Pfadfinder einen perfekten Torstart von der Ansteuerungstonne auf Backbord Bug landeinwärts, die Klassenflagge im Heck geht runter und die Wettfahrt beginnt. Der Start klappt mal wieder nur mäßig: die meisten fahren hinter ihr her und können somit nur verspätet starten. Ich hatte mir ganz fest vorgenommen, diesmal – im Gegensatz zu den Vorjahren - alles richtig zu machen. Wir segeln kurz vor ihr den Pfadfinderkurs, kehrten dann über eine Halse um und gehen dann auf Steuerbord Bug hinter dem Heck der Baltic V als erste ins Rennen!

 

Wir kreuzen gen Norden ganz auf der Landseite, weil ich dort weniger Gegenstrom vermute. Das zahlt sich aus, wir unter Land liegen bald vorn! Wir haben viel Spaß auf der Kreuz mit Frank auf der Kathena X, die inzwischen vor uns ist, wohl weil er konsequenter unter Land schlägt und Leif mit seiner Flux, die kurz hinter uns ebenfalls die Küste bis Falshöft in kleinen Schlägen hoch kreuzt. Als wir beschließen, die Küste zu verlassen, weil wir ja auf die Dauer zur Breitgrund Tonne raus müssen, macht Frank noch mal einen Schlag nach Westen und nimmt uns damit richtig was ab. Wir wollen uns schon ärgern, aber da bleibt der Wind weg und wir alle bleiben liegen und dümpeln ein wenig vor uns hin. Dann kommt neuer Wind, aber aus NO! Den kriegt Frank viel später als wir, so dass er nun weit hinter uns liegt …. Noch etwas weiter draußen bekommen Max und Levke mit der Ferrun als erstes die neue Brise. Sie ziehen, nun auf Backbord-Bug vorbei, wir bleiben an der zweiten Position, haben aber den ersten gewechselt ;) ! Der Wind dreht weiter nach Ost, so dass wir noch vor der Tonne den Spi setzen können und bleibt dann zunächst stabil. An der Tonne schiften wir. Das Feld zeigt sich jetzt mit Spi besser, als zwischen den anderen Seglern an der Kreuz und ist recht weit auseinander gezogen. An der Osttonne des Breitgrundes schiften wir erneut und steuern ins Hørup Hav. Drinnen sehen wir einige Segler auf spiegelblankem Wasser liegen und laufen noch mit gutem Schwunge Levke und Max auf. Dann aber bleiben auch wir liegen und von hinten kommt die Flux auf … Wir bekommen aber früher den neuen Wind, der nun viel spitzer ist, so dass wir schnell den Spi wegnehmen und die Genua wieder setzen. Levke und Max gehen deutlich als erste ins Ziel, wir dann nach einigen Minuten als 2. Dann tun wir es den beiden nach und springen abwechselnd ins Wasser, der ganze Tag in der herrlichen Sonne hatte uns ordentlich aufgewärmt, die Erfrischung war herrlich! Dann beobachten wir den Zieleinlauf der andern, die relativ dicht beieinander sind, ein schönes Bild! Die Flux geht als drittes ins Ziel, muss aber wegen der Yardstick-Berechnung (Seereling, Kinder) in der Wertung noch andere vorbei lassen!

 

 

Im Hafen hat der nette Hafenmeister wieder die Brücke vorne rechts frei gehalten, wir legen uns in 3 Päckchen, sehen aber, dass eine X-79 schon vor uns da war: Tjerk mit seiner Elixier hatte am Vorabend versucht noch nach Schleimünde zu kommen, war aber in der Flaute in Langballig hängen geblieben, nun wollen sie jedenfalls mit uns den Abend verbringen!

Nach ein wenig chillen und Schiffe aufräumen hat der Hafenmeister inzwischen die Grills vorbereitet. Wir essen diesmal an einer neuen langen Tafel direkt an der Brücke, immer noch in herrlicher Sonne. Nach dem Essen verteilt Janine die Preise, diesmal gibt es unter anderem Becher mit Logo für jeden und danach haben wir noch einen netten Schnack, bei dem unter Anderem manche Tipps ausgetauscht wurden zwischen den neuen 79ern und den „alten Hasen“.

 

Die DHC war mal wieder eine rundherum gelungene Veranstaltung: die Mischung aus dem gemeinschaftlichen, fröhlichen Miteinander und dem nicht zu ernsthaften, aber doch ehrgeizigen Regattasegeln macht einfach Spaß - ein herzliches Dankeschön an Janine!

 

 

 

Sven und Ute Outzen - GER 234 - FrechdaX

 

 

 

0 Kommentare

Nächster Termin:

DDM

 

8. - 10. September 2017

 

Flensburg